Auf dem Weg nach Bayern…

Nun sind es noch gut 36 Stunden bis zum Start. In 5 – 6 Stunden werde ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Bayern machen. Alles ist gepackt – morgen früh nur noch die Fahrräder auf den Gepäckträger und ab geht die Luzy. Die ganze Organisation war aus familiären Gründen nicht ganz einfach. Susi – die mich zum ersten Mal von Etappe zu Etappe begleiten will – hat morgen noch einen Termin und muss aus diesem Grunde mit dem Zug nachgekommen. Erwartete Ankunft in Oberammergau ist am Sonntag morgen um 8:20 Uhr  - 40 Minuten vor dem Start. Wir sind sehr gespannt, ob das alles klappt.

Meine letzten Vorbereitungen für das Rennen waren u.a. die Teilnahme am Erbeskopfmarathon über 110 km und 2900 hm. Die Intention war, noch einmal etwas langes zu machen um mich dran zu gewöhnen. Erfahrungsgemäß eignen sich Rennen dafür geradezu exzellent. Der Termin dafür war am vergangenen Sonntag. Dummerweise entpuppte sich das Rennen als das schwerste, was ich je gefahren bin.

Die Strecke komplett nass, teilweise heftigster Regen und eine Streckenführung, die es in sich hatte. Ließ sie doch nur sehr selten mal eine Atempause zu. Entweder ging es bergauf oder auf matschigen und deswegen nicht einfach zu fahrenden Singletrails bergab. Wege, auf denen man im leichten bergab mal eine längere Zeit das Rad laufen lassen konnte waren eher die Ausnahme. Auf diese Weise dauerte mein Ritt über 6 Stunden – wobei ich damit aber noch den 3. Platz (AK) erreicht habe. Ob es letztlich einen guten Effekt für das anstehende Rennen hat – man wird sehen.

Die Woche über habe ich natürlich nicht mehr viel gemacht. Ein bisschen regenerativ gefahren – zur Abwechslung auch mal wieder mit dem Hardtail. Dabei musste ich dann aber leider feststellen, dass sich das gute alte Cannondale vermutlich doch eher für den Einsatz kommende Woche empfiehlt – fühlt es sich doch deutlich leichtfüßiger an als das Fully. Da wirken die 1,5 kg offensichtlich doch ganz erheblich – ein nicht zu unterschätzender Faktor bei langen und steilen Anstiegen.

Heute bin ich dann noch mal 1,5 Stunden auf dem Rennrad unterwegs gewesen – die Beine locker machen. Und nu werden wir sehen….

Ulli