Auf den Spuren von Eddy Merckx

Nach Touren über 203 km in 2014, 194 km in 2015 stand 2016 auch wieder ein Radausflug in die Ardennen auf dem Programm. Los ging es gut gestärkt mit Käsespätzle und Hähnchen morgens um 08.00 Uhr. Nach dem Start in Aachen ging es weiter über Eupen, Limbourg und Spa, wo auch gleich der erste Anstieg zum höchsten Punkt der Tour 550 HM wartete. Wie auch 2015 meinte es der Wettergott gut und bescherte strahlend blauen Himmel, wobei es in manchen Senken vormittags noch empfindlich kalt war. Anschließend ging es entlang der Rennstrecke in Spa Franchorchamps in die Tiefen der Ardennen. Es folgte anschließend die erste Härteprüfung am Cote du Wanne über 2 km bei 8% Steigung. Nach steiler Abfahrt über holprige und löchrige belgische “Straßen” stand das Highlight der Tour an, die Rampe hoch zur Statue von Eddy Merckx, Cote de Stockeu (900 m lang bei 13 %, in der Spitze 20 %).

Christian zusammen mit "Eddy Merckx" am Cote de Stockeu

Christian zusammen mit “Eddy Merckx” am Cote de Stockeu

Nach kurzer Stärkung mit belgischen Backwaren rollte es weiter über den Haute Levee  (205 HM), Cote de Rosier (240 HM) und den Cote de la Vecquee (189 HM). Nach zwischenzeitlich 120 km und über 2000 HM waren die Energiespeicher hoffnungslos geleert und es wurde Zeit den Rückweg in Richtung Kaiserstadt anzutreten. Dieser verlief viel zu wellig über Theux, Pepinster und Charneux zum Schloss Val-Dieu, wo die letzte, absolut notwendige Stärkung in Form von Reiskuchen und Kaffee zu sich genommen wurde. Damit wurden die letzten 20 km in die Heimat zum Kinderspiel, auch wenn sich überraschend auf den letzten km noch der Dreiländerpunkt in den Weg stellte. In Laurensberg angekommen zeigte der Tacho 194 km und 3088 HM an. Eine wahre Bergbeißer Aktivität, die mich 9:38 h, davon 8:23 h in Bewegung gekostet hat.