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Holger Klingschat

BB-Gründungsquartett in Bayern unter Strom

von |Juli 24th, 2018|

BB-Gründungsquartett in Bayern unter Strom

Es ist schon ein paar Tage her, als sich vier der fünf „BB-Gründer“ auf den Weg nach Eschenlohe (zwischen Murnau und Garmisch) machten, um per Rad die Gegend zu erkunden. Bei einem Durchschnittsalter von 68,25 Jahren ist es glaube ich auch ehemaligen „BB-Profis“ erlaubt, auf die aktuelle Technik (E-Bike) zurückzugreifen. Nur so war es uns möglich, trotz der hügeligen Gegend in den sechs Tagen doch eine beachtliche Anzahl an Kilometern zurückzulegen.

Nicht nur die Kilometer, sondern auch die Höhenmeter haben uns und den Akkus alles abgefordert.

BB-Quartett kann dank elektronischer Unterstützung über Anstiege nur noch lachen

BB-Quartett kann dank elektronischer Unterstützung über Anstiege nur noch lachen

Um bereits von der ersten Minute das Gefühl von Urlaub zu haben, hatten wir beschlossen einen Transit anzumieten, in dem wir vier incl. Räder Platz fanden.

Während Günter, Hans-Jörg und ich unsere nagelneuen „Rennboliden“ zum ersten Mal an den Start brachten, ging Ortwin mit bewährter Technik ins Rennen.

Nach gemütlicher Anreise erreichten wir am Sonntagabend  unser Quartier in Eschenlohe – wer ruhigen Urlaub haben will ist dort gut aufgehoben. Von dort starteten wir unsere Tagestouren. Zum Einfahren wählten wir für den ersten Tag Murnau, wo wir den angrenzenden Staffelsee umrundeten. Weitere Ziele waren u.a. Oberammergau, Kloster Ettal, Garmisch-Patenkirchen und der Eibsee. Vor allem die Etappen zum Eibsee und nach Kloster Ettal haben „Ross und Reiter“ alles abverlangt. Bei den jeweiligen Zwischenstopps waren die Strapazen jedoch schnell wieder vergessen.

Pause muss sein

Pause muss sein

Obwohl es in der Woche fast in ganz Bayern immer wieder zum Teil kräftig rumste (Gewitter), blieben wir hiervon bis auf den letzten Tag verschont. Hier hatten wir allerdings ein kurzes aber heftiges Erlebnis. Ca.  3 km vor unserem Hotel zog ein Gewitter auf, dem wir allerdings kaum Bedeutung beigemessen hatten.

Das sollte sich jedoch ca. 800 m vor dem Hotel ändern. Günter und ich waren ca. 200 m hinter den anderen, als wir uns plötzlich in einem hellen Lichtkegel mit einem kräftigen Kribbeln in den Händen und einem ohrenbetäubenden Knall befanden. Danach war der Spuk auch schon vorbei. Im Hotel angekommen, haben wir erstmal  einen Schluck auf unsere „Wiedergeburt“ genommen. Abends erfuhren wir dann, dass es etwa 200-300 Meter hinter uns in die Kirche eingeschlagen hatte.

Die Belohnung nach der Tour

Die Belohnung nach der Tour

 

Selbstverständlich haben wir in der Woche auch unsere „BB-Farben“ zur „Schau gestellt“.

So gemütlich wie hin, ging es auch wieder zurück ins Sauerland, sofern man bei den vielen Baustellen von gemütlich reden kann.

P-Weg Helferpokal geht an Team Bergbeißer

von |März 14th, 2017|

P-Weg Helferpokal geht an Team Bergbeißer

…es ist schon eine Weile her, aber dennoch Wert erwähnt zu werden.
Die Heimatzeitung Süderländer Tageblatt setzt jedes Jahr zum P-Weg für eine der vielen Helfertruppen einen Wanderpokal aus. Schon lange sind auch die Bergbeißer mit Ihrem Verpflegungsstand am Samstag in Ehlhausen im Fokus der Jury. 2016 hat es dann auch endlich mit der Auszeichnung geklappt.

Das Team Bergbeißer ist beim P-Weg auf und neben der Strecke aktiv. Für den beliebten BB-Helferstand wurden die Mitglieder mit dem Helferpokal geehrt

Das Team Bergbeißer ist beim P-Weg auf und neben der Strecke aktiv. Für den beliebten BB-Helferstand wurden die Mitglieder mit dem Helferpokal geehrt

“Leider” ist dieser Stand nur auf der Langstrecke und somit für die breite Öffentlichkeit weniger interessant. Um so interessanter ist es jedoch, was die “BB” bei km 25,6 aus einem normalen Verpflegungsstand gemacht haben. Es gleicht schon fast einem kleinen Event. Während an vielen Ständen “nur” die vom Veranstalter beigestellten Bananen, Schmalzbrote u. Isogetränke gereicht werden, haben wir es in Ehlhausen schon fast mit gehobenen Catering zu tun. Schon von Weitem können die Sportler im  Böddinghauser Feld das große Teamzelt, eingerahmt von eigenen Bannern und Beachflags, erkennen. Das für diese Veranstaltung eigens angeschaffte Notstromagregat ermöglicht es u.a., dass Ihnen frischer Kaffeeduft entgegenkommt. Neben den bereits erwähnten Schmalzbroten, Isogetränken hier eine kleine Auswahl der zusätzlich angebotenen Köstlichkeiten: Für die süßen Mäuler – Honig, Marmelade, frisch gebackener Blechkuchen, hier darf im Herbst selbstverständlich auch Oma’s Pflaumenkuchen mit oder ohne Sahne (allerdings nur Sprühsahne) nicht fehlen. Die herzhafte Variante: Gurken, frisch gekochte Eier, bzw. Rührei, mal heiß gemachte “Dicke Sauerländer”, mal Grillwürstchen usw. Selbstverständlich brauchen die “Genusssportler” auch nicht auf ein in der Lenne gut gekühltes Pils, bzw. Weizenbier verzichten. Während die “Medalliensammler” selbst von diesem Angebot kaum Notiz nehmen, wird es im Laufe des Vormittags für unser Standpersonal immer hektischer. Nicht wenige, von denen man schon von Weitem hört: “da ist wieder mein Lieblingsstand”. Dann weiß man schon genau, jetzt gibt es bei einem Schluck Bier und ein nettes Pläuschchen. Es ist nicht selten, dass die zahlreichen Hobbysportler dann von der Veranstaltung “P-Weg” ins schwärmen kommen. Auch uns als ein Teil dieser Veranstaltung macht es jedes Jahr viel Spaß, wenn wir den Teilnehmern das “lästige Laufen u. Gehen” so angenehm wie möglich machen können, daher freuen wir uns auch schon wieder auf den kommenden P-Weg.

ST-Redakteur Georg Dickopf (links) überreicht den Helferpokal an Teamchef Holger Klingschat

ST-Redakteur Georg Dickopf (links) überreicht den Helferpokal an Teamchef Holger Klingschat

Wir möchten an dieser Stelle aber unbedingt erwähnen, dass wir diesen Pokal mit all denjenigen Helfern teilen möchten, die bei großer Hitze oder Regen über Stunden alleine oder zu zweit, irgendwo im Wald an einer Wegkreuzung stehen/sitzen, um den Sportlern den richtigen Weg zu weisen. Nur mit diesen ehrenamtlichen Helfern ist es möglich den P-Weg zu dem zu machen was er ist, nämlich einmalig.

Bilder: Süderländer Tageblatt

BB-Oldies on Tour

von |August 20th, 2015|

BB-Oldies on Tour

…es ist schon ein paar Tage her, als sich die “BB-Oldies” Hans-Jörg, Günther, Ortwin und ich zusammen mit unserem Saunakollegen Manfred auf unsere alljährliche Tour begaben. Bei einem mittlerweile Durchschnittsalter von 65,4 Jahren hatten sich die einstigen Gründer der Bergbeißer ein besonders “schwieriges” Gelände zum Mountainbiken ausgesucht – Bad Zwischenahn! Bei den täglichen Touren zwischen 50 – 60 Kilometern mussten Höhenmeter überwunden werden, die mit jeder zweiten Auf-/Ausfahrt einer sauerländischen Garage zu vergleichen sind, aber keinesfalls mehr. So ist es kein Wunder, das wir Fünf uns mittlerweile nicht mehr über die Anschaffung eines neuen Fully’s oder Hardtail unterhalten haben, sondern eher eines Tourenrades bzw. – genau – eines E-Bikes. So war es auch kein Wunder, dass bereits ein Bergbeißer, zum Leitwesen der anderen Vier, bereits ein E-Bike im Gepäck hatte. Aber immerhin war dieses Rad ein Mountainbike. Zur Ehrenrettung von Ortwin sei gesagt, dass er diesen Vorteil nicht “zur Schau gestellt hat”, er war Abends nur nicht ganz so müde wie wir. 

Eine zünftige Pause gehört zu jeder guten Tour

Eine zünftige Pause gehört zu jeder guten Tour

Da wir bei unserer Ankunft am Samstag leider erst recht spät unsere Zimmer beziehen konnten, haben wir uns dazu entschieden, zum Einstieg nur den See zu umrunden. Die gewaltige Strecke von ca. 15 km haben wir dann auch dank einiger Zwischenstopps – die Gastronomie will ja auch überleben – ohne Probleme geschafft.

Obwohl wir uns wahrscheinlich die wettermäßig schlechteste Woche dieses Sommers ausgesucht hatten, wurde in den folgenden 3 Tagen die vorgenannte Kilometerleistung jeweils erbracht. Während unsere jüngeren und sportlichen ambitionierten Teamkollegen – also ihr – den Bergen trotzen, haben wir an diesen Tagen Wind und Nieselregen die Stirn geboten. Die Faszination der über dreihundert Baumschulen mit Ihren exotischen Bäumen und der gemütlichen Gastronomie dieser Gegend haben das schlechte Wetter zum Teil vergessen lassen. Vor allem, die für Bad Zwischenahn bekannten Aalgerichte hatten es uns angetan. Ich denke im nächsten Jahr werden wir uns ein ähnlich “schwieriges Gelände” aussuchen, damit dann möglicherweise mind. ein weiteres E-Bike zum Einsatz kommt.

Mit sportlichem Gruß für alle Bergbeißer

Holger