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Susanne Voll

Frühjahrsmarathon in Barcelona

von |April 27th, 2017|

Frühjahrsmarathon in Barcelona

Die Winterzeit eignet sich nicht zum Biken… zumindest nicht für mich. Also wird gelaufen. Und damit das ganze auch mit System geschieht nimmt man sich für das Frühjahr einen Marathon vor. Dieses Jahr sollte es Barcelona sein – zusammen mit meiner Lauffreundin Nathalie. Das eigentlich Schlimme am Marathon ist nicht der Marathon selbst, sondern der lange Weg dorthin!
Du MUSST trainieren! Ohne Training kein Finish! Also gibt’s einen Plan der mindestens 12 Wochen diszipliniertes Training fordert. Schlimm wird es erst wenn die langen Läufe anstehen… und alles was über 10 km ist, sind für mich schon lange Läufe. 28, 30, 32 und 35 km Läufe habe ich im Training abgerissen. Wegen ständiger Rückenbeschwerden, die Schmerzen zogen schon runter bis in die Beine, konnte ich nur wenig bis keine Intervalle bzw. Tempoläufe absolvieren. Also änderte ich mein ursprüngliches Ziel von 4:30h auf Hauptsache ankommen! Neben wenigen gemeinsamen Läufen mit meiner Kollegin hatte ich sie immer auf Strava im Auge und mir wurde schon leicht mulmig. Sie würde mir davon laufen! Egal! Hauptsache ankommen!

Geht euch das auch so, dass die Zeit nur so rennt? Eh man sich versah war auch schon Anfang März und der Marathon stand vor der Tür.

Ein wenig Sightseeing durfte in Barcelona nicht fehlen

Ein wenig Sightseeing durfte in Barcelona nicht fehlen

Ein paar Tage für Barcelona haben wir uns schon gegönnt. So starteten wir ab Düsseldorf Flughafen am Donnerstag und hatten zwei volle Tage um uns die Stadt anzusehen. Ob das so geschickt war, die Beine durch Sightseeing vorher zu belasten, sei mal dahingestellt. Auch die Umstellung von tiefstem Winter zu südlicher Frühlingswärme hat uns etwas zu schaffen gemacht. Das Burger-Menü im Hard-Rock-Cafe war auch nicht gerade die richtige Wettkampf-Vorabend-Mahlzeit…..

Wie dem auch sei, wir standen am Sonntag früh im Startkanal – mit Gänsehaut und aufgewühltem Nervenkostüm.

Was wir völlig unterschätzt hatten ist die Tatsache, dass der Marathon in Barcelona auf den ersten 20 km ständig auf und ab geht. Also hatten wir bis dahin schon einen Großteil unserer Energie verbraucht. Dann wurde die Strecke zwar flach aber nun begleitete uns ein strammer Gegenwind. Die letzten 2 km zogen sich wie Kaugummi. Die Steigung zum Schluss hat uns nochmal alles abverlangt.

Aber dann die letzten Meter durch den Zielkanal, an den applaudierenden Zuschauern vorbei, über die Zielline…..GESCHAFFT !

Ein Spanier kommt auf mich zu um mir die Medaille umzuhängen….ich breche in Tränen aus…völlig erschöpft…emotional am Ende…. Er drückt mich und gratuliert….ich bin stolz trotz miserabler Zielzeit!

Nathalie war wie zu erwarten 45 Minuten vor mir im Ziel aber auch sie hatte hart zu kämpfen. Wir sehen uns, fallen uns in die Arme, weinen wieder ein bisschen……. das war es, der Frühjahrsmarathon ist Geschichte.

Susanne und Nathalie - zwei glückliche Marathon-Bezwingerinnen

Susanne und Nathalie – zwei glückliche Marathon-Bezwingerinnen

Der Zurich Marathon in Barcelona, eine gut organisierte Veranstaltung mit reichlich stimmungsgeladenem Publikum! Sehr empfehlenswert. Von der Stadt selber ganz abgesehen.

 

Platz 2 für BB-Damen bei Deutschen Meisterschaften

von |Juni 7th, 2016|

Platz 2 für BB-Damen bei Deutschen Meisterschaften

Wer zu einem 24 Stunden MTB- Rennen antritt dem ist klar: Ich werde Schmerzen erleiden, ich werde kaum Schlaf bekommen, es kann viel passieren und von meiner verrückten Spezies gibt es eine ganze Menge.
Bereits im letzten Jahr war das Bergbeißerteam erfolgreich angetreten. Begleitet von Gewitter und Hagel beim Start gestaltete sich das Rennen damals recht feucht und schwierig.

Bergbeißer-Camp bei strahlendem Sonnenschein

Bergbeißer-Camp bei strahlendem Sonnenschein

Dieses Jahr sollten wir aber deutlich mehr Glück haben. Am Freitag noch regnerisch, zeigte sich der Samstag und Sonntag trocken und sonnig. Statt Regenkombi war diesmal Sonnencreme dringend angeraten. Die Stimmung im Team und der gesamten Veranstaltung war dadurch deutlich besser als im Vorjahr. 
Sven und Alessandro waren bereits Freitag angereist und hatten das Teamzelt aufgebaut sowie ausreichend Platz für die noch anreisenden Bergbeißer gesichert. Angesichts der drastisch angestiegenen Teilnehmerzahl war das auch dringend erforderlich.

Uwe, Marion und Susanne fiebern ihren Einsätzen entgegen

Uwe, Marion und Susanne fiebern ihren Einsätzen entgegen

Neben Marion Ziegler und mir aus dem Vorjahr verstärkten Brigitte Jenkner und Katja Rotthoff das 4er Frauen Team. Bei den Deutschen Meisterschaften am Alfsee galt es, wie auch im letzten Jahr, Runden von 12 km Länge mit 160 Höhenmetern zu bewältigen. Der Startschuss fiel pünktlich um 14:00 Uhr.

Eine hoch motivierte Susanne in der Startaufstellung

Eine hoch motivierte Susanne in der Startaufstellung

Die Strecke wurde zwar durch zwei kleine technische Passagen ergänzt, aber im Großen und Ganzen ist es die gleiche kraftraubende Hoppelstrecke geblieben.
Ohne Stürze oder technische Defekte konnte das Team in den 24 Stunden konstant die Leistung halten.
Marion Ziegler konnte ihre Rundenzeit zum Vorjahr im Schnitt um eine Minute verbessern. Ich konnte mich sogar um zwei Minuten verbessern. Zusammen mit Brigitte, 37 Minuten pro Runde im Schnitt und Katja mit 36 Minuten konnten wir bis auf eine Runde an das Siegerteam herankommen und die Drittplatzierten mit 4 Runden Abstand hinter uns lassen.

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Großen Respekt habe ich vor den Einzelfahrern. Auch die Bergbeißer hatten so einen Verrückten am Start: Frank Schalkowski. Er kämpfte sich von Platz 50 hoch auf Platz 31. 24 Stunden, ganz ohne Schlaf! 

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Weitere Platzierungen vom Team Bergbeißer in der Kategorie 4er Männer:

Platz 23 –  „Rundenjäger“ mit Sven Klingschat, Alessandro Ventimiglia, Ulrich Voll und Martin Enge
Platz 47 –  „Fantastic 4“ mit Michael Hofmann, Axel Specht, Christian von Stosch und Uwe Ziegler

Bergbeißer Damen visieren am Alfsee das Podium an

von |März 10th, 2016|

Bergbeißer Damen visieren am Alfsee das Podium an

Raus aus dem Winterschlaf, rein in die Vorbereitungszeit! Am 1. Juni Wochenende werden einige Bergbeisßr die 24h Saison am Alfsee eröffnen. Unter anderem wollen 4 Bergbeißerinnen ihren Podestplatz aus den Vorjahr verteidigen und erneut um eine Spitzenplatz kämpfen. Leider wird Sandra Klabunde das Team verlassen, andere große sportliche Vorhaben nehmen sie zu sehr ein. Es ist aber gelungen, an ihrer Stelle eine starke Bikerin für das 4er-Team zu gewinnen.

Katja Rotthoff, 39 Jahre alt, kommt aus dem Bergischen und ist eine erfahrene und erfolgreiche Sportlerin. Im letzten Jahr zeichnete sie sich durch die Teilnahme am 16h-Rennen “Night on Bike” sowie bei diversen Crosstriathlon aus. Ihre Vorbereitungszeit gestaltet sich in erster Linie durch MTB-Touren zwischen 30 und 120 km Länge. Abwechslung bringen lange Läufe und kurze Schwimmeinheiten.

KatjaRotthoff

Katja Rotthoff wird in diesem Jahr für die Bergbeißer auf Rundenjagd gehen

Wieder dabei sein werden: 

Elke Schalkowski. Neben Spinning-Einheiten, Kraftraining und Pilates zur allgemeinen Stabilität findet sie regelmäßig Zeit für ein Training im Wald. Für die Grundlagenausdauer betreibt sie Ski-Langlauf oder bestreitet mehrstündige Schwimmeinheiten.

Elke Schalkowski

Elke Schalkowski

Marion Ziegler. Regelmäßiges Krafttraining und Gymnastikeinheiten zählen zum Standardprogramm in der Winterzeit. Zum Training in der Natur kann sie sich noch nicht überwinden, dafür quält sie dreimal pro Woche ihr Heimfitnessbike.

Marion Ziegler

Marion Ziegler

Susanne Voll. Grundlagenausdauer verschafft sie sich durch Marathon-Lauftraining. Dann geht es ins Radtrainingslager, um sich anschließend bei verschiedenen MTB-Rennen auf das 24h Rennen einzustimmen.

Susanne Voll

Susanne Voll

Das Team hofft auf besseres Wetter als im Vorjahr und freut sich auf ein spannendes Rennen. Erklärtes Ziel: 3. Platz vom Vorjahr bestätigen.

Über die Trails des Saarschleifen Bike Marathons

von |August 12th, 2015|

Über die Trails des Saarschleifen Bike Marathons

Am Sonntag, den 26. Juli wurde in Mettlach, im Saarland der 11. Saarschleifen Bike Marathon ausgetragen.

Anspruchsvolle Trails sorgten im Saarland für großen Spaßfaktor

Anspruchsvolle Trails sorgten im Saarland für großen Spaßfaktor

Die Wetterverhältnisse waren ideal. Es war trocken, ca. 23°C und die Sonne schien. Von den Sturmwarnung die an diesem Wochenende angekündigt waren, blieb das Saarland verschont. Um 9:30 war Start der großen Schleife mit 98 km und 2225 hm. Dann folgte der Start der mittleren Schleife mit 53 km und 1225 hm und zum Schluss die kleine Schleife mit 30 km und 650 hm. Nach den ersten Höhenmetern ging es in den ersten Singletrail. Wenn man im Startblock nicht ganz vorne aufgestellt war, kam es hier zum Stau und man verpasste den ersten Flow. Danach zog sich das Feld allerdings schnell auseinander und es folgte eine ganze Reihe fahrtechnischer Herausforderungen. Schnelle Passagen wechselten sich ab mit steinigen und verwurzelten Abschnitten. Die Strecke bot zahlreiche schnelle und gut fahrbare Singletrails. Am Anfang konnte höheres Tempo gefahren werden, zum Ende hin wurde es dann etwas steiler und anspruchsvoller. Mit ihren Wurzeln, Kurven und Stufen sorgten die Trails für so manchen heiklen Moment, sowohl rauf als auch runter.

Zielverpflegung im Atrium

Zielverpflegung im Atrium

Ulrich Voll war auf der großen Schleife unterwegs und musste aufgrund eines Bremsendefektes nach der 1. Runde ausscheiden.

Susanne Voll erreichte auf der mittleren Schleife nach 3:43 als 26. Frau gesamt und 10. Seniorin das Ziel.

Fazit: Gut gekennzeichnete und gesicherte Strecke mit kaum Asphalt, wenig Schotter dafür jede Menge Trails und hohen Spaßfaktor!

Neue Bestzeit in Duisburg

von |Juni 16th, 2015|

Neue Bestzeit in Duisburg

Am 07. Juni war es mal wieder so weit – Halbmarathon in Duisburg.

Seit 4 Jahren versuche ich meine Bestzeit von 1:59 h wieder zu erreichen.  Nachdem ich im März in Venlo mein Ziel um nur 22 sec verpasst hatte, weil ich mal wieder  die ersten Kilometer zu schnell angegangen bin, wollte ich heute alles richtig machen.

Ich hatte mir fest vorgenommen stur beim 2 h Pacemaker zu bleiben.

Wie sich jedoch nach nur 2 km herausstellte war der Pacemaker eine echte Quasselstrippe… Das ging gar nicht, das konnte ich mir nicht 2 Stunden lang anhören.  Also doch vorlaufen. Vorsichtig, ganz vorsichtig, nicht zu viel Druck machen. Ich hatte ihn noch hinten links im Blickwinkel aber außer Hörweite.  An der ersten Versorgungsstation blieb die Gruppe des Zugläufers dann stehen… ich schüttete mir den ersten Becher Wasser über den Kopf und weiter. Ich war vor dem 2-Stunden-Läufer. Ich brauchte nur das Tempo halten und dann stand der Zielzeit unter 2 h nichts im Wege. Ich fühlte mich gut, zwischendurch immer wieder Gel, Minischlücke Wasser und viel Wasser über den Kopf.  Die gute Stimmung am Straßenrand, die vielen Zuschauer und das hervorragende Wetter trugen mich durch Duisburg. Es lief! Als mich jedoch plötzlich bei Km 15 diese durchdringende Stimme überholte. Der Pacemaker lief VOR mir. Das bedeutete ich musste mein Tempo deutlich steigern. Also Beine in Hand und los. Erstaunlicherweise klappte das sogar sehr gut. Die Letzten 6 km konnte ich das gesteigerte Tempo bis ins Ziel halten. Mit einer alltime-persönlichen Bestzeit von 1:58:14 h erreichte ich das Ziel in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg.

Susanne freut sich im Ziel über eine neue persönliche Bestzeit

Da schießen einem die Freudentränen in die Augen…. Um so schöner ist es, wenn in solchen Momenten der Partner auf der Tribüne steht um sich mitzufreuen.

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    Starke Teamleistung beschert Bergbeißer-Damen einen Podiumsplatz

Starke Teamleistung beschert Bergbeißer-Damen einen Podiumsplatz

von |Juni 11th, 2015|

Starke Teamleistung beschert Bergbeißer-Damen einen Podiumsplatz

 

Am 30. Mai fanden sich Sandra Klabunde, Elke Schalkowski, Marion Ziegler und Susanne Voll zusammen, um das Abenteuer 24h Rennen im 4er Damen-Team anzugehen. Wie sie das Wochenende erlebten, schildert Susanne in den folgenden Zeilen:

“Nachdem unter widrigen Verhältnissen die Schlafplätze eingerichtet  wurden, es schüttete wie aus Eimern, entschlossen wir uns auf die Proberunde zu verzichten. Wir waren einer Meinung, die Kraft sparen wir uns für’s  Rennen und nass wollten wir auch nicht schon vor dem Start werden. Sandra, MTB-Neuling, wollte unbedingt das Rennen eröffnen. Sie wollte ihren Einsatz nicht hinausschieben, damit ihr endlich die letzten Zweifel genommen werden, überhaupt zu starten! Ich dagegen war ein wenig in Sorge… munkelte man doch die Strecke sei anspruchsvoller als im Vorjahr, was ich Sandra vorsichtshalber verschwiegen habe. Also wartete ich im Start-/Zielbereich auf sie, um sie im Notfall nach der ersten Runde abzulösen. Und da knallte sie auch schon das erste Mal über die Rampe. Auf mein Zurufen ob alles in Ordnung sei bekam ich nur ein „ich bring dich um“  zugeschmettert. Und ab, in die zweite Runde. Nicht nur die technischen Passagen machten Sandra zu schaffen, auch Gewitter und Hagel  erschwerten ihr den Start. Der Anfang war getan und von da an zogen wir in regelmäßigem Wechsel unsere Runden. Bei Einbruch der Dämmerung mussten wir unsere Taktik ändern. Da Sandra nachtblind ist, mussten wir die Dunkelheit zu Dritt zu bewältigen. Trotz  kurzfristigem Lichtausfall meinerseits und Erste Hilfe Leistung auf der Strecke durch Marion, konnten wir unsere Position, Platz 3, durch die Nacht halten. Mit Tagesanbruch und einsetzendem Sonnenschein fiel das Fahren schon wieder wesentlich leichter. Trotzdem begann zu dieser Zeit das große Rechnen….. „wenn alles so weiter läuft, wie oft muss ich dann noch?“ Tatsächlich ist es uns nicht nur gelungen die Rundenleistung zu halten, sondern auch noch unser Tempo zu steigern. Und so war nach 24 h mit 34 gefahrenen Runden (mit je  11 km Länge) der 3.  Platz  mit 2 Runden Vorsprung  gesichert. Das 2er Herren-Team mit Frank Schalkowski und Ulrich Voll konnte sich von einem anfänglich 21. Platz auf Platz 11 vorarbeiten. Für Ulrich Voll war das Rennen eine willkommene Vorbereitung unter Wettkampfbedingung für seine noch folgenden Etappenrennen. Das 4er Herren-Team von Bergbeißer Uwe Ziegler konnte sich trotz massiver Ausfälle, ein Fahrer ist erst gar nicht angetreten und ein zweiter nach nur wenigen Runde ausgeschieden, auf den vorletzten Platz retten .

Fazit: eine gelungene Veranstaltung  mit anspruchsvoller  Streckenführung, gut organisiert und mit sehr guter Verpflegung!

Elke, Marion, Susanne und Sandra freuten sich über einen 3. Platz beim 24h-Rennen am Alfsee