BB-Gründungsquartett in Bayern unter Strom

Es ist schon ein paar Tage her, als sich vier der fünf „BB-Gründer“ auf den Weg nach Eschenlohe (zwischen Murnau und Garmisch) machten, um per Rad die Gegend zu erkunden. Bei einem Durchschnittsalter von 68,25 Jahren ist es glaube ich auch ehemaligen „BB-Profis“ erlaubt, auf die aktuelle Technik (E-Bike) zurückzugreifen. Nur so war es uns möglich, trotz der hügeligen Gegend in den sechs Tagen doch eine beachtliche Anzahl an Kilometern zurückzulegen.

Nicht nur die Kilometer, sondern auch die Höhenmeter haben uns und den Akkus alles abgefordert.

BB-Quartett kann dank elektronischer Unterstützung über Anstiege nur noch lachen

BB-Quartett kann dank elektronischer Unterstützung über Anstiege nur noch lachen

Um bereits von der ersten Minute das Gefühl von Urlaub zu haben, hatten wir beschlossen einen Transit anzumieten, in dem wir vier incl. Räder Platz fanden.

Während Günter, Hans-Jörg und ich unsere nagelneuen „Rennboliden“ zum ersten Mal an den Start brachten, ging Ortwin mit bewährter Technik ins Rennen.

Nach gemütlicher Anreise erreichten wir am Sonntagabend  unser Quartier in Eschenlohe – wer ruhigen Urlaub haben will ist dort gut aufgehoben. Von dort starteten wir unsere Tagestouren. Zum Einfahren wählten wir für den ersten Tag Murnau, wo wir den angrenzenden Staffelsee umrundeten. Weitere Ziele waren u.a. Oberammergau, Kloster Ettal, Garmisch-Patenkirchen und der Eibsee. Vor allem die Etappen zum Eibsee und nach Kloster Ettal haben „Ross und Reiter“ alles abverlangt. Bei den jeweiligen Zwischenstopps waren die Strapazen jedoch schnell wieder vergessen.

Pause muss sein

Pause muss sein

Obwohl es in der Woche fast in ganz Bayern immer wieder zum Teil kräftig rumste (Gewitter), blieben wir hiervon bis auf den letzten Tag verschont. Hier hatten wir allerdings ein kurzes aber heftiges Erlebnis. Ca.  3 km vor unserem Hotel zog ein Gewitter auf, dem wir allerdings kaum Bedeutung beigemessen hatten.

Das sollte sich jedoch ca. 800 m vor dem Hotel ändern. Günter und ich waren ca. 200 m hinter den anderen, als wir uns plötzlich in einem hellen Lichtkegel mit einem kräftigen Kribbeln in den Händen und einem ohrenbetäubenden Knall befanden. Danach war der Spuk auch schon vorbei. Im Hotel angekommen, haben wir erstmal  einen Schluck auf unsere „Wiedergeburt“ genommen. Abends erfuhren wir dann, dass es etwa 200-300 Meter hinter uns in die Kirche eingeschlagen hatte.

Die Belohnung nach der Tour

Die Belohnung nach der Tour

 

Selbstverständlich haben wir in der Woche auch unsere „BB-Farben“ zur „Schau gestellt“.

So gemütlich wie hin, ging es auch wieder zurück ins Sauerland, sofern man bei den vielen Baustellen von gemütlich reden kann.