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Tourberichte

Gemeinsam rund um die Bigge

von |Juli 25th, 2017|

Gemeinsam rund um die Bigge

Es ist eine wohlgefeierte Tradition: Einmal im Jahr treffen sich die Bergbeißer zum Kick-Off! Ebenso hat es fast schon Tradition, dass dieses Kick-Off – der eigentliche Aufgalopp zur neuen Saison – vielmehr mitten im Sommer stattfindet. Ein Problem hat damit niemand. Vielmehr freuten sich die Bergbeißer auch in diesem Jahr wieder über bestes Sommerwetter. Grandiose Bedingungnen also, um sich auf einer gemeinsamen MTB-Tour auszupowern. Und so trafen sich am vergangenen Samstag rund 25 Bergbeißer am Yacht-Club Lister, um von dort aus auf dem MTB und vereinzelt auch auf dem Rennrad oder in Laufschuhen die schönen Seiten des Sauerlandes zu erkunden.

Aufstellen zum Gruppenfoto und dann schnell rauf aufs Rad

Aufstellen zum Gruppenfoto und dann schnell rauf aufs Rad

Für die Mountainbiker führte die Tour über den Biggedamm hinauf zum ersten Höhepunkt des Tages. Höhepunkt sollte in diesem Sinne auch wörtlich genommen werden. Tourguide Matrin schickte seine Schäfchen die knackige Rampe hinauf zur Aussichtsplattform “Biggeblick”. Nach Bewältigung des Anstieges, konnten die Bergbeißer auf der Plattform einen atemberaubenden Ausblick auf die Talsperre, die Gilberginsel, die Burgruine Waldenburg und die umliegenden Wälder genießen.

Die Aussicht vom Biggeblick zählte zu den Höhepunkten der Tour

Die Aussicht vom Biggeblick zählte zu den Höhepunkten der Tour

Das nächste Highlight der Tour sollte nicht lange auf sich warten. Die Burgruine Waldenburg lud zur nächsten Pause des Tages ein. Insbesondere unsere auswärtigen Bergbeißer zeigten sich von der Gegend begeistert und nutzten die Gelegenheit für ein schnelles Erinnerungsfoto.

Die Burgruine Waldenburg lud zu einem nächsten Zwischenstopp ein

Die Burgruine Waldenburg lud zu einem nächsten Zwischenstopp ein

Über Bürberg und Sondern führte die Tour weiter nach Uelhof und schließlich wieder zurück zum Yacht-Club Lister. Dort warteten bereits die Rennradler und Läufer. Bei dem einen oder anderen Kaltgetränk, Köstlichkeiten vom Grill sowie Kaffee und Kuchen ließen die Bergbeißer den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.

 

Bergbeißer mit akutem Tour-Fieber

von |Juli 8th, 2017|

Bergbeißer mit akutem Tour-Fieber

Das Wochenende um den 1. und 2. Juli 2017 – im Terminplaner ebenso fix datiert wie Weihnachten oder Ostern. Wenn die Tour de France in Deutschland vorbeischaut und dann auch noch zum großen Auftakt in das Rheinland einlädt, dann ist das nicht nur für eingefleischte Radsportfans ein Pflichttermin. Und so stand es außer Frage, dass sich am vergangenen Wochenende auch einige Bergbeißer auf den Weg zum Grand Depart in Düsseldorf machten. Die deutschen Asse wie Martin, Kittel, Greipel oder Geschke quasi direkt vor der Haustür hautnah in Aktion erleben zu können – diese Chance ließen wir uns nicht nehmen. Nach Anreisen mit dem Auto, der Bahn oder wie man es standesgemäß erwartet, dem Rad, trafen wir uns zum Prolog am Rheinufer.

Christian, Sven, Lina, Lukas und Thomas (v.l.n.r.) fieberten dem Torstart in Düsseldorf gespannt entgegen

Christian, Sven, Lina, Lukas und Thomas (v.l.n.r.) fieberten dem Torstart in Düsseldorf gespannt entgegen

Schon lange bevor der erste Fahrer die Startrampe hinunterrollte, war dieses gewisse Kribbeln unter den Zuschauern zu spüren. Fasziniert verfolgten wir am Streckenrand die stimmungsvolle Werbekarawane, die beim Radsport-Neuling eher Erinnerungen an die karnevalistische Zeit aufkommen ließ. Pünktlich mit dem sportlichen Startschuss setzte schließlich der angekündigte Regen ein. Dass dieser der guten Stimmung in der gesamten Stadt aber einen Abbruch tat, war faszinierend und mitreißend zugleich. Zusammen mit dem bis dato unbekannten Nachbarn unter einen Schirm und dann gemeinsam die Jungs auf der Strecke anfeuern – das macht die Tour zu etwas besonderem. In kurzen Zeitabständen rasten die Profis an uns vorbei. In den Zwischenzeiten informierten wir uns über eine große Leinwand an der Strecke über die aktuellen Zwischenstände oder beobachteten belustigt eine Gruppe von fröhlichen Stimmungsmachern aus England.

Trotz des Regens schafften es zahlreiche Zuschauer an die Strecke

Trotz des Regens schafften es zahlreiche Zuschauer an die Strecke

Natürlich sehnten wir alle dem Start von Tony Martin entgegen, dem wir den Tagessieg mehr als gegönnt hätten. Am Ende hatte es leider nicht sollen sein und trotzdem zogen wir am Ende alle unseren Hut bzw. Helm vor den Leistungen der Jungs.

Konzentriert verfolgten die Bergbeißer das Renngeschehen

Konzentriert verfolgten die Bergbeißer das Renngeschehen

Begeistert von den vielen positiven Eindrücken des ersten Tour-Tages stand außer Frage, dass wir auch am Sonntag die Chance nutzen wollen, um die Tour ein zweites Mal hautnah miterleben zu können. Insbesondere Lina, Lukas und Thomas hatten sich vorgenommen, dieses große Radsport-Event so intensiv wie möglich wahrzunehmen. Kurzerhand traf sich das Trio am Sonntagmorgen in Düsseldorf, um von dort die originale Route mit dem Rad in Angriff zu nehmen. Als Ziel hatten sich die Drei Aachen gesetzt. Auf der abgesperrten Strecke führte der Weg schnell nach Mönchengladbach, wo neben der Sprintwertung auch Sven mit Streuselkuchen wartete. Schnell ein Foto gemacht und weiter ging die Reise.

In Mönchengladbach konnte sich Lukas auf seinen Sprintzug um Lina und Thomas verlassen und die Punkte ungefährdet einsammeln

In Mönchengladbach konnte sich Lukas auf seinen Sprintzug um Lina und Thomas verlassen und die Punkte ungefährdet einsammeln

Über Wickrath, Jackerath, Jülich und Aldenhoven führte der Weg letztendlich in die Kaiserstadt. Dort angekommen berichtete das Trio von einer unglaublichen Stimmung an der Strecke. Obwohl die Werbekarawane und das Peleton zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht in Sicht waren, drängten sich zahlreiche Zuschauer an die Strecke und feuerten jeden einzelnen Hobbyfahrer an – so auch unsere drei Bergbeißer. Auf dem Aachener Markt angekommen, nahm das Interesse für den Sonntagsausflug der besonderen Art nicht ab. Kurzerhand wurden die Drei im Rahmen eines Fernseh-Interviews nach den Erlebnissen von unterwegs gefragt.

Gewohnt professionell: Lukas im Interview mit den Aachener Nachrichten

Gewohnt professionell: Lukas im Interview mit den Aachener Nachrichten

Auch in Aachen zeigte der Wettergott kein Erbarmen mit den Radprofis. Kurz nach der Durchfahrt der Werbekarawane und vor dem Auftritt des Peletons setzte ein hartnäckiger Regenschauer ein. Doch wie schon am Tag zuvor in Düsseldorf ließen sich auch die Zuschauer in Aachen den Spaß nicht verderben. Dicht an dicht drängten die zahlreichen Besucher an die Streckenbegrenzung, um einen möglichst guten Blick zu erhaschen.

Bilder, die in Aachen an Rosenmontag erinnern

Bilder, die in Aachen an Rosenmontag erinnern

Wiederum anders als am Vortrag, als noch ein Zeitfahren auf dem Programm stand, dauerte es am Sonntag nur wenige Sekunden, bis alle Fahrer an einem vorbeisausten. Und trotzdem, der Ausflug nach Aachen sowie die Streckenerkundung im Vorfeld hatten sich allemal gelohnt. Die Erinnerungen an ein unvergessenes Wochenende werden noch lange bleiben und sicher bei so mancher Trainingsfahrt zum Gesprächsthema.

Dieses Wochenende wird den Bergbeißern in bester Erinnerung bleiben

Dieses Wochenende wird den Bergbeißern in bester Erinnerung bleiben

 

Die versuchte Überquerung des Furkajochpasses

von |Mai 8th, 2017|

Die versuchte Überquerung des Furkajochpasses

Traumhaft schön ist die neue Wahlheimat – im schönen Vorarlberg – von Bergbeißer Christian​. Davon musste sich Teamkollege Lukas​ erstmal ein Bild machen!

Bei frühlingshaftem, fast sommerlichem Wetter haben die zwei sich von Satteins auf den Weg hoch in die Alpen gemacht.

Bester Laune machen sich Lukas und Christian auf den Weg zum Gipfel

Kaum die Hauseinfahrt verlassen ging es direkt in den Rund 10 km langen Anstieg hoch zum Thüringerberg. Motiviert von einem Alpenpanorama nach dem anderen ging es nach einer kurzen Abfahrt in den nächsten Anstieg. Zunächst bis zur Schneegrenze und schließlich hoch bis zum Fontanella-Faschinajoch (1486 m) wo bis vor ein paar Tagen noch reger Skibetrieb herrschte. Von sommerlichen Temperaturen war hier allerdings nicht mehr viel übrig. Mit über 70 km/h und eingefrorenen Fingern und Füßen ging es ein Stück runter bis zum Skiörtchen Damüls und wieder hinauf zum Furkajochpass (1761 m) nach dessen Überquerung eine 20 km lange Abfahrt als Belohnung auf die beiden warten sollte.

Kurz/Kurz ins Skigebiet

Kurz/Kurz ins Skigebiet

Wäre da bloß nicht dieser Winter gewesen…

Mit steigender Höhe wurde es immer kälter und es zogen schon verdächtig dunkle Wolken über die Alpenspitzen heran. Den Lenker fest umklammert und den Pass schon zum greifen Nahe im Blick wurde unsere Tour abrupt unterbrochen – durch eine Passsperre!

Kein Weiterkommen: Lukas und Christian werden durch eine Passsperre ausgebremst

Kein Weiterkommen: Lukas und Christian werden durch eine Passsperre ausgebremst

Das kann doch nicht wahr sein, etwa 1.500 m vor dem Pass sollte unsere Tour enden? Entschlossen trugen wir unsere Räder an der Schranke vorbei über die Schneeüberzogene Straße. Ein kleiner schneefreier Streifen am Rand war unsere Hoffnung, doch diese wehrte nur bis zur nächsten Kurve. Die gesamte Straße hoch bis zum Pass war mit etwa 1 m Schnee bedeckt.

Tragen statt Fahren: Lukas auf dem Rückzug

Tragen statt Fahren: Lukas auf dem Rückzug

Keine Chance… wir müssen umkehren!

Mit nassen Füßen, eiskalten Händen und Schnee in den Bremsen machten wir uns auf den Rückweg. Der einsetzende Schneefall machte es uns nicht leichter durch die fast ausgestorbenen Skidörfer wieder zurückzufahren. Von einem Polizisten erfuhren wir dann, dass selbst bei einer erfolgreichen Passüberquerung weitere 15 km schneebedeckte Straße auf uns gewartet hätten.

Eine herrliche Aussicht auf die schneebedeckten Alpenpässe

Eine herrliche Aussicht auf die schneebedeckten Alpenpässe

Das Tal erreicht wurde der Schnee durch Regen ersetzt, aber immerhin sind wir nicht erforen. Zuhause angekommen haben wir uns bei Pizza und Bier wieder erholte und schon Pläne geschmiedet:

Diesmal hat uns das Furkajoch vllt. in die Knie gezwungen; aber wir kommen wieder, versprochen!

Lukas und Christian

Relive unserer Tour:

https://www.relive.cc/view/969357308?r=wa

Auf den Spuren von Eddy Merckx

von |September 30th, 2016|

Auf den Spuren von Eddy Merckx

Nach Touren über 203 km in 2014, 194 km in 2015 stand 2016 auch wieder ein Radausflug in die Ardennen auf dem Programm. Los ging es gut gestärkt mit Käsespätzle und Hähnchen morgens um 08.00 Uhr. Nach dem Start in Aachen ging es weiter über Eupen, Limbourg und Spa, wo auch gleich der erste Anstieg zum höchsten Punkt der Tour 550 HM wartete. Wie auch 2015 meinte es der Wettergott gut und bescherte strahlend blauen Himmel, wobei es in manchen Senken vormittags noch empfindlich kalt war. Anschließend ging es entlang der Rennstrecke in Spa Franchorchamps in die Tiefen der Ardennen. Es folgte anschließend die erste Härteprüfung am Cote du Wanne über 2 km bei 8% Steigung. Nach steiler Abfahrt über holprige und löchrige belgische “Straßen” stand das Highlight der Tour an, die Rampe hoch zur Statue von Eddy Merckx, Cote de Stockeu (900 m lang bei 13 %, in der Spitze 20 %).

Christian zusammen mit "Eddy Merckx" am Cote de Stockeu

Christian zusammen mit “Eddy Merckx” am Cote de Stockeu

Nach kurzer Stärkung mit belgischen Backwaren rollte es weiter über den Haute Levee  (205 HM), Cote de Rosier (240 HM) und den Cote de la Vecquee (189 HM). Nach zwischenzeitlich 120 km und über 2000 HM waren die Energiespeicher hoffnungslos geleert und es wurde Zeit den Rückweg in Richtung Kaiserstadt anzutreten. Dieser verlief viel zu wellig über Theux, Pepinster und Charneux zum Schloss Val-Dieu, wo die letzte, absolut notwendige Stärkung in Form von Reiskuchen und Kaffee zu sich genommen wurde. Damit wurden die letzten 20 km in die Heimat zum Kinderspiel, auch wenn sich überraschend auf den letzten km noch der Dreiländerpunkt in den Weg stellte. In Laurensberg angekommen zeigte der Tacho 194 km und 3088 HM an. Eine wahre Bergbeißer Aktivität, die mich 9:38 h, davon 8:23 h in Bewegung gekostet hat.

Kick Off wird zum Sommerfest

von |Juli 14th, 2016|

Kick Off wird zum Sommerfest

Getreu dem Motto „besser spät als nie“ veranstaltete das Team Bergbeißer am vergangenen Samstag sein traditionelles Kick-Off-Meeting. Aufgrund von Terminüberschneidungen entschied sich die Teamleitung um Holger und Sven in diesem Jahr dazu, aus einer Saisoneröffnung der vergangenen Jahre nunmehr ein Sommerfest zu machen. Zu diesem kamen am Wochenende rund 30 Bergbeißer im Yacht-Club Lister an der Biggetalsperre zusammen. Nach einer kurzen Ansprache durch Holger schwärmten die Mountainbiker, gegliedert in zwei Gruppen, in die umliegenden Wälder aus. Während eine Gruppe bei bestem Radfahrwetter eine Runde um die Biggetalsperre drehte, führte die Tour der zweiten Gruppe über Weuste, Niederworbscheid, Hunswinkel und Uelhof bis nach Eichhagen und nach gut 30 Kilometern schließlich wieder zurück zum Yacht-Club. Hierbei gilt insbesondere Helmut und Udo ein großes Lob für die hervorragend ausgearbeitete Strecke. Bei gemütlichem Tempo nutzten insbesondere die neuen und auswärtigen Teilnehmer die Chance zum Plausch mit den Teammigliedern aus dem Sauerland. Thema war dabei auch das neue Outfit, in welchem die Bergbeißer unter anderem auch beim P-Weg-Marathonwochenende an den Start gehen werden. Nach den Strapazen auf dem Rad warteten am Yachtclub Köstlichkeiten vom Grill, Kaltgetränke sowie später auch Kaffee und Kuchen auf die Sportler. Bei einer herrlichen Aussicht über die Talsperre ließen die Anwesenden ein rundum gelungenes Teamtreffen gemütlich ausklingen.

Kick Off Team Bergbeißer

Kick Off Team Bergbeißer

BB-Oldies on Tour

von |August 20th, 2015|

BB-Oldies on Tour

…es ist schon ein paar Tage her, als sich die “BB-Oldies” Hans-Jörg, Günther, Ortwin und ich zusammen mit unserem Saunakollegen Manfred auf unsere alljährliche Tour begaben. Bei einem mittlerweile Durchschnittsalter von 65,4 Jahren hatten sich die einstigen Gründer der Bergbeißer ein besonders “schwieriges” Gelände zum Mountainbiken ausgesucht – Bad Zwischenahn! Bei den täglichen Touren zwischen 50 – 60 Kilometern mussten Höhenmeter überwunden werden, die mit jeder zweiten Auf-/Ausfahrt einer sauerländischen Garage zu vergleichen sind, aber keinesfalls mehr. So ist es kein Wunder, das wir Fünf uns mittlerweile nicht mehr über die Anschaffung eines neuen Fully’s oder Hardtail unterhalten haben, sondern eher eines Tourenrades bzw. – genau – eines E-Bikes. So war es auch kein Wunder, dass bereits ein Bergbeißer, zum Leitwesen der anderen Vier, bereits ein E-Bike im Gepäck hatte. Aber immerhin war dieses Rad ein Mountainbike. Zur Ehrenrettung von Ortwin sei gesagt, dass er diesen Vorteil nicht “zur Schau gestellt hat”, er war Abends nur nicht ganz so müde wie wir. 

Eine zünftige Pause gehört zu jeder guten Tour

Eine zünftige Pause gehört zu jeder guten Tour

Da wir bei unserer Ankunft am Samstag leider erst recht spät unsere Zimmer beziehen konnten, haben wir uns dazu entschieden, zum Einstieg nur den See zu umrunden. Die gewaltige Strecke von ca. 15 km haben wir dann auch dank einiger Zwischenstopps – die Gastronomie will ja auch überleben – ohne Probleme geschafft.

Obwohl wir uns wahrscheinlich die wettermäßig schlechteste Woche dieses Sommers ausgesucht hatten, wurde in den folgenden 3 Tagen die vorgenannte Kilometerleistung jeweils erbracht. Während unsere jüngeren und sportlichen ambitionierten Teamkollegen – also ihr – den Bergen trotzen, haben wir an diesen Tagen Wind und Nieselregen die Stirn geboten. Die Faszination der über dreihundert Baumschulen mit Ihren exotischen Bäumen und der gemütlichen Gastronomie dieser Gegend haben das schlechte Wetter zum Teil vergessen lassen. Vor allem, die für Bad Zwischenahn bekannten Aalgerichte hatten es uns angetan. Ich denke im nächsten Jahr werden wir uns ein ähnlich “schwieriges Gelände” aussuchen, damit dann möglicherweise mind. ein weiteres E-Bike zum Einsatz kommt.

Mit sportlichem Gruß für alle Bergbeißer

Holger

Bergbeißer eröffnen die Saison

von |Mai 3rd, 2015|

Bergbeißer eröffnen die Saison

Team Bergbeißer startet in die neue Saison

Team Bergbeißer startet in die neue Saison

Kein neues Sportjahr ohne ein Kick Off der Bergbeißer. Traditionell trafen sich am Samstag rund 30 hochmotivierte Teammitglieder auf der Tennisanlage am Edenborn, um von dort gemeinsam in die Saison zu starten. Unmittelbar nach der erfolgreichen P-Weg Anmeldung brennen die Bergbeißer nun darauf, sich entsprechend auf das Marathonwochenende im September vorzubereiten. Eine erste kleine Trainingseinheit absolvierten die Mountainbiker dann am Samstag nach der Begrüßung durch Teamchef Holger Klingschat. Auf einer etwa 30 Kilometer langen Runde durch das Oestertal, über Windhausen und Lichtringhausen bis eben zurück zum Startpunkt am Edenborn wurde über diesjährige Saisonziele, neues Equipment oder die abgeschlossene Wintervorbereitung philosophiert. Bei der Wahl der Route bewiesen die Mountainbiker ein gutes Timing, denn pünktlich zum einsetzenden Regen war die Gruppe zurück am Vereinsheim des TV Plettenberg. Dort wurden die Energiespeicher in Form von Bratwürstchen, Steaks und Salaten sowie dem einen oder anderen Kaltgetränk wieder aufgefüllt. In gemütlicher Runde ließen die Bergbeißer den Tag ausklingen und entspannten sich dabei von der ersten gemeinsamen Trainingsrunde 2015.

3, 2, 1 ... Go!!!

3, 2, 1 … Go!!!

Zusammen mit Bike-MK durch das Ruhrgebiet

von |Juni 30th, 2014|

Zusammen mit Bike-MK durch das Ruhrgebiet

 

Im Frühling entschlossen sich die drei Bergbeißer Lucky, Hubsi und ich (Snowder), den Ruhrpott Cross in Angriff zu nehmen, von dem sie schon viel schönes und anstrengendes gehört hatten. Es sollte 150 Kilometer mit über 3000 Höhenmetern über Trails und knackige Anstiege durch das südliche Ruhrgebiet gehen, verteilt auf zwei Tage.

Ein Wochenende war schnell gefunden und wie es der Zufall wollte, entdeckte ich, dass die Kollegen von Bike-MK  an dem gleichen Wochenende die gleiche Tour planten. Kurzerhand schlossen wir uns den Rasern aus Herscheid und Umgebung an. Dietrich Herfel, der Sieger des „Bergzeitfahrens auf Korfu“, hatte sich bereits vor uns dort angemeldet, so dass die Tour mit vier Bergbeißern starten sollte.

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Hubert “Hubsi” Hohmann, Dietrich “Didi” Herfel, Martin “Snowder” Schneider und Helmut “Lucky” Luke tourten mit Freunden von Bike-MK durch den Pott

Am 21.Juni 2014 ging es in den frühen Morgenstunden los. Zunächst wurden Material und Mitfahrer nach Duisburg zum Hauptbahnhof gebracht. Die Fahrer brachten anschließend die Autos zum Ziel zum Hauptbahnhof nach Dortmund und kamen mit dem Zug wieder zurück zum Startort. Um 10 Uhr konnte sich der Tross bestehend aus 14 Fahrern dann endlich in Bewegung setzen.

Zügig ging es aus der Stadt heraus. Ein bis zwei Tourguides vorne weg, einer für alle Fälle immer hinten dran. Mit Funkgeräten und GPS ausgestattet führten uns die Guides an beiden Tagen sicher zum Ziel.

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Der Ritt über teils sehr technische Trails bereitete den Bikern großen Spaß

In den ersten Wäldern angekommen bestätigten sich unsere Befürchtungen. Unwetter Xynthia hatte ganze Landschaften verwüstet. Teils mussten wir umgestürzte Bäume weiträumig umfahren,  manchmal sogar umkehren und Alternativrouten wählen. Wenn die Bäume lagen und keine Gefahr bestand, haben wir diese auch über- und durchklettert. Unserem Spaß hat dies keinen Abbruch getan, unsere Durchschnittgeschwindigkeit  näherte sich allerdings der Geschwindigkeit eines Wanderers.  Trotzdem gab es noch zahlreiche Trails, die uns das Grinsen immer wieder ins Gesicht zauberten. Die Ruhr ständig in der  Nähe, kamen wir schließlich in Essen an, wo eine Mittagspause gemacht wurde. Entlang des Baldeneysee ging es weiter, bevor wir uns wieder in die Wälder zurückzogen. Die Berge sind zwar nicht so hoch wie im Sauerland, dafür sind es viele und dann teils sehr steil. Das Höhenprofil hat nicht nur 3-4 Zacken sondern sieht eher aus wie ein Kamm. In Hattingen angekommen ging es zunächst durch die Altstadt bevor wir uns zum Hotel nach Süd-Bochum auf den Weg machten, wo wir teilweise auch noch die Bikes schieben und tragen mussten. Nach 83 Kilometern, 1500Höhenmetern und 9 Stunden (Brutto-) Fahrzeit waren wir dann doch froh, absteigen zu können.

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Zwischendurch galt es sehr steile Anstiege zu bezwingen

Am Hotel angekommen wurden wir sehr liebevoll empfangen. Ein familiär geführtes kleines Hotel (Zum Neuling), welches man jederzeit weiterempfehlen kann. Der Chef machte extra für mich das Hallenbad auf, in dem ich noch ein paar Bahnen ziehen konnte (8×4 Meter).  Beim Abendessen hatten wir einen Raum nur für uns. Es war extra ein Fernseher für das Länderspiel Deutschland gegen Ghana aufgestellt worden, was wir dann bei leckerem Essen und Trinken verfolgen konnten. Noch während der zweiten Halbzeit gingen die ersten bereits ins Bett. Auch ich bin 20 Minuten nach dem Abpfiff zum Matratzenhorchdienst gegangen und das war auch gut so. Am nächsten Tag sollte es nach dem Frühstück um 9 Uhr weitergehen. Zum Abschied spielte der Hotelinhaber auf seiner Trompete im Innenhof des Hotels „Ja, wir san mim Radl do…“, während der Rest der Familie sich verabschiedete und wir in den zweiten Tag starten konnten. So etwas erlebt man nicht alle Tage.

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Die eine oder andere Pause hatten sich die Biker verdient

Zurück zur Ruhr und weiter bis zum Kemnader See ging es noch recht zügig. Dann wieder hinein in die Wälder und Berge und der Spaß kam zurück. Nach einer Mittagspause mit leichter Kost und reichlich Getränken (zumindest für mich), kamen wir dann nach 50 Kilometern zum Höhepunkt der Tour. Es begannen Passagen mit unzähligen Trails mit liebevoll erbauten Strecken mit kleinen Sprungschanzen und Anliegern, flowige Teilstücke, die ich aus dem Sauerland so nicht kannte. Das Glück erstreckte sich über einige Kilometer, bevor wir in die Vororte von Dortmund kamen. Entlang des Stadions der kleinen Borussia ging es dann  zum Parkplatz am Hauptbahnhof und nach etwa 7,5 Stunden (immer noch brutto), 63 Kilometern und weiteren 1500 Höhenmetern hatten wir das Ziel erreicht.

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Die Tour sorgte bei allen Teilnehmern für sichtlich großen Spaß

Glücklich und teilweise erschöpft ging es dann in den PKWs wieder zurück nach Plettenberg und Umgebung. Ganz großer Dank an die Kollegen von Bike-MK für die hervorragende Organisation, die unter diesen Umständen sicherlich einiges an Aufwand bedeutet hat. Und jetzt wird wieder fleißig trainiert, denn die 24h von Idstein und der P-Weg stehen bereits vor der Tür.

Viel Spaß beim Training und schöne Grüße aus Windhausen,

Snowder

Bilder: Martin Schneider / Bike-MK

Als erfahrener Sauerländer zum Sieg auf Korfu

von |Juni 28th, 2014|

Als erfahrener Sauerländer zum Sieg auf Korfu

 

Ein Reisebericht von Korfu…

Anfang Juni war ich nun schon zum fünften Mal mit Frosch-Sportreisen unterwegs. Nach Dalyan/Türkey, Davos/Schweiz und zwei Ausflügen nach Crans Montana/Schweiz, war ich nun also auf Korfu in Griechenland. Vier Reisen – jeweils 1 Woche – waren dabei grundsätzlich auf Sport ausgerichtet, aber von mir mit Schwerpunkt Mountainbiken geplant. In Davos war ich zum Skifahren.

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Bild des Chlomos-Siegers: Dietrich Herfel

Auf Korfu hat der Sportreisen-Veranstalter Frosch drei Hotelanlagen, die nicht weit auseinander in einem Ort am Mittelmeer liegen. Das Sportangebot reichte von Beachvolleyball über Kitesurfen, Windsurfen, Katamaransegeln, Stand-Up-Paddling, Tennis, Wandern bis eben zum Mountainbiken.

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Neben dem Mountainbiken standen auf Korfu auch andere Sportarten auf dem Tagesplan

Beim Mountainbiken werden geführte Touren für “normale” Fahrer und ambitionierte Biker angeboten. Ich hatte die Mountainbike-Intensivwoche gebucht, was aber für unsere Sauerländer Verhältnisse eher einem gemütlichen Mountainbiken entsprach. Dadurch, dass ich ein fest gebuchtes “eigenes” Rad hatte, konnte ich noch die eine oder andere Tour dranhängen. So wurde konnte ich auch meinen Sauerländer Ansprüchen gerecht werden.

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Ausblick vom Chlomos

Naja und am Ende einer Urlaunbswoche steht dann immer das Bergzeitfahren rauf auf den Chlomos an. An diesem “Rennen” dürfen alle Gäste der drei Hotels mitmachen. Es handelt sich um eine Strecke von 3,2 Kilometern mit etwas mehr als 200 Höhenmetern. Die beste Zeit, die jemals gefahren wurde, ist von einem aktiven Triathleten mit knapp unter 10 min aufgestellt worden.

In meiner Woche sind dann ungefähr 50 Biker mitgefahren Das Interessante an der Sache war, dass der älteste Teilnehmer mit 11 min 22 sec gewonnen hat. Dieser kam nun zufällig aus dem Sauerland. Ich habe meinen Sieg damit begründet, dass die älteren Fahrer ja auch mehr Jahre hatten zu trainieren und insofern das Alter ein Vorteil ist und kein Nachteil.

Viele Grüße,

Dietrich  

Ghostrider on (first offroad) Tour 2014

von |März 8th, 2014|

Ghostrider on (first offroad) Tour 2014

Es war Karnevalssamstag, das Wetter, zumindest von oben, gut, meine Stimmung hervorragend. Ich überlegte mir eine Tour um die Lister, schwang mich aufs Rad und düste los.

Ich nahm sofort den ersten Waldweg und stürzte mich den Berg hinunter. Leider blieb ich fast im Schlamm stecken, in diesem Moment fiel mir auch auf, dass ich die Schutzbleche vergessen hatte. Ich kam in dem Ort Beukenbeul  (gehört zum lokalen Weltkulturerbe) an und fühlte mich wie Ghostrider, nur, dass mir keine Flammen aus dem Körper schlugen sondern der Schlamm aus den Ohren kam.  Die ersten Jugendlichen, die mir begegneten, starrten mich wie einen Außerirdischen an, da hatte ich gerade mal 700m auf dem Tacho. Ein Ort weiter kam mir ein junges Mädchen im Auto entgegen. Erst dachte ich, sie lächelt mich an, dann wusste ich, sie lacht sich kaputt. Vermutlich stellte sie sich vor, wie ich die Grundreinigung mit einer Spitzhacke beginnen muss.

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Dann kam ich an die erste Steigung. Ich hatte zuvor von einem Red Bull Bergrennen mit 18% Steigung über 350m gelesen.  Ich hatte mir beim Lesen noch vorgestellt, wie ich selber den Berg hochsprinte. Als ich fahrenderweise die 15% Steigung erklomm, konnte ich entgegenkommenden Fußgängern nur freundlich zunicken, für ein „Guten Morgen“ reichte die Luft einfach nicht. Nach gefühlten 20 Minuten hatte ich das Hügelchen bezwungen.

Die nächsten Kilometer verliefen dann auch weitestgehend normal. Auf der anderen Seite der Lister kam erst die nächste bergtechnische Herausforderung, diese war etwas länger und ich nahm mir gequält vor, bis oben durchzuhalten und dann erst anzuhalten. Dies schaffte ich auch, hielt erst oben an, klickte mit dem linken Fuß aus und fiel beim Griff zur Trinkflasche nach rechts um. Im Fallen stützte ich mich auf der Trinkflasche ab, die sich öffnete und dann auslief. Am Boden liegend und aus dem Augenwinkel heraus sah ich einen Unimog mit vermutlich Waldarbeitern, der sich näherte. Aus dem Schaukeln des Unimog schloss ich, dass sich die Insassen gerade köstlich amüsierten. Professionell sammelte ich alles Verlorene ein, schwang mich aufs Rad und suchte das Weite.

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 Nachdem ich das nächste Tal durchquert hatte, sah ich an der nächsten Steigung  3 Konkurrenten im Kampf um die Mountainbike-Krone.  Mein Ehrgeiz sagte mir, die musst Du jetzt förmlich wegblasen, am besten so, dass sie es erst merken, wenn ich schon 100m vorbeigeflogen bin. Ich holte Schwung und näherte mich den Dreien. Vermutlich hatte ich zu früh begonnen, Schwung zu holen, so dass aus dem Vorbeifliegen ein vorsichtiges Annähern wurde. Bei Erreichen des letzten Fahrers stellte sich dieser als „leicht“ übergewichtige Dame heraus, die ihrem vorausfahrenden etwa 5 jährigen Sohn „Achtung Fahrradfahrer“ zurief. Ich antwortete mit einem „So ell i i au ich ueks“, was eigentlich „So schnell bin ich auch nicht unterwegs“ heißen sollte. Leider bekam ich keinen ganzen Satz heraus, da sich mein körperlicher Arbeitsbereich gerade bei etwa 10 Schlägen über der maximalen Herzfrequenz befand.  Den vorausfahrenden Vater mit Satteltaschen und Rucksack bepackt, der mir etwas freundlich zurief, musste ich dann leider ignorieren. Er möge es mir verzeihen, wenn er jemals diese Zeilen liest.

Es ging die letzten Kilometer noch etwas auf und ab und nach insgesamt 2 Stunden hatte ich das Ziel, die warme Badewanne, erreicht.

Was für Heldentaten ein Mann im Leben doch vollbringt, ich bin stolz auf mich.

Der Ghostwriter alias Snowder alias Martin S.

PS: Den Dreck sieht man leider auf den Fotos nicht so gut, dafür umso besser auf einem hellen Fliesenboden, wenn man in voller Montur durchs Haus gelaufen ist.

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(das ist übrigens meine Frau 0,5 Sekunden später)