Der Countdown zur Craft BIKE Transalp

 

Riva del Garda – nach 2:16.02,4 Stunden erreichen wir als 12. von 50 noch in der Wertung befindlichen das Ziel der finalen Etappe. Mit gut 20 Minuten Vorsprung retten wir damit den 6. Platz in der TransAlp-Challenge des Jahres 2013. Für meinen Teampartner ist dies ein gutes Ergebnis. Ich hatte mir zugegebenermaßen etwas mehr erhofft. Zwar war ich meinem erklärten Ziel, mal wenigstens in einer Etappe das Treppchen zu besteigen einen sogar recht großen Schritt näher gekommen. Aber die beste Platzierung war ein 5. Platz in der ersten Etappe – was uns immerhin das Vergnügen bereitete, am Folgetag namentlich in den Startblock “A” gerufen zu werden: “Und auf Platz 5 rufen wir in den Startblock die P-WEG-RACER mit Peter Gabor und Ulrich Voll”…

Das Vergnügen hatten wir leider nur dieses eine mal. Alle anderen Etappen starteten wir aus Block B.

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Wenn Ulli nicht über die Alpen jagt, dreht er beim P-Weg mächtig an der Kurbel

Jetzt ist schon wieder Juli – noch 11 Tage bis zur nächsten Ausgabe der TAC. Eine neue Routenführung für alle – und für mich ein neuer Partner. Walter – empfohlen von Nadine und Sebi von der P.Jentschura – Essensausgabe. Zumindest auf den TACs, an denen ich bisher teilgenommen habe, haben die zwei den Tross mit Tischlein-Deck-Dich, Morgenstund und Wurzelkraft bei Laune und noch viel mehr bei Kräften gehalten. Walter wäre der richtige für mich meinten beide letztes Jahr übereinstimmend. Gut, keiner von den beiden ist je mit mir zusammen MTB gefahren, aber Walter sei ein guter und das könnte schon durchaus passen – sagten sie.

Also hatte ich Walter irgendwann im Spätsommer aufgespürt – gefragt, ob er Lust hat. Er hat nicht lange überlegt. Wir waren übereingekommen, dass es sinnig wäre, dass wir beide mal in dem gleichen Rennen an den Start gehen. Haben wir gemacht – beim Feneberg MTB – Marathon in Obersdorf. Walter war nach 2:08:54 Stunden drin. Ich hatte knapp 10 Minuten mehr auf der Uhr. Nicht berühmt für mich, aber durch fehlende Vorbelastung und 10-stündiger Autofahrt am Vortag zu einem gewissen Grad erklärbar. Walter ist in dem Rennen 2. in der Altersklasse geworden – mit ärgerlichen 4 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Wir haben beschlossen, die TAC 2014 zusammen zu machen. Und gaaanz wichtig: Wir haben beide eine übereinstimmende Zielsetzung – wir wollen mehr als nur dabei sein – Treppchen – und wenn auch nur auf einer Etappe. Das sollte schon im Rahmen des Möglichen sein! Geil!!!

Nadine von P.Jentschura – nicht nur Essensspender auf der TAC, sondern auch einer der Sponsoren eben jener – hat sich bei ihrem Arbeitgeber sehr dafür ins Zeug gelegt, dass Walter und ich eines der drei P.Jentschura-Teams bilden. So sollte es dann auch sein – und so wird also ein Bergbeißer die TAC 2014 in Rot-Weiss fahren…

Ulli

Ulli im rot-weißen P. Jentschura Dress

Und nicht nur im neuen Dress – nein, auch mein Cannodale hat einen Partner zur Seite gestellt bekommen. Ein Fully könnte insbesondere auf den langen Etappen eine kräfteschonende Alternative sein – habe ich so überlegt. Natürlich nicht so agil wie der rot-weiße Renner, der sich überdies recht gut zum neuen Outfit gesellt. Andererseits kann man auch schon mal im Sattel bleiben wo dies beim Hardtail kaum möglich ist… Erste Probefahrten scheinen diese Annahme durchaus zu bestätigen. Das Heckfahrwerk hält tatsächlich, was von vielen Fachzeitschriften und sonstigen Experten so hoch gelobt wird. Es schluckt echt einiges weg und… ganz wichtig: es wippt nicht, obwohl nicht sperrbar…

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Die beiden Rennmaschinen warten auf ihren Einsatz

So….im nächsten Beitrag werde ich ein wenig über die trainingstechnische Vorbereitung bis heute erzählen…

Ulli