Platz 2 für BB-Damen bei Deutschen Meisterschaften

Wer zu einem 24 Stunden MTB- Rennen antritt dem ist klar: Ich werde Schmerzen erleiden, ich werde kaum Schlaf bekommen, es kann viel passieren und von meiner verrückten Spezies gibt es eine ganze Menge.
Bereits im letzten Jahr war das Bergbeißerteam erfolgreich angetreten. Begleitet von Gewitter und Hagel beim Start gestaltete sich das Rennen damals recht feucht und schwierig.

Bergbeißer-Camp bei strahlendem Sonnenschein

Bergbeißer-Camp bei strahlendem Sonnenschein

Dieses Jahr sollten wir aber deutlich mehr Glück haben. Am Freitag noch regnerisch, zeigte sich der Samstag und Sonntag trocken und sonnig. Statt Regenkombi war diesmal Sonnencreme dringend angeraten. Die Stimmung im Team und der gesamten Veranstaltung war dadurch deutlich besser als im Vorjahr. 
Sven und Alessandro waren bereits Freitag angereist und hatten das Teamzelt aufgebaut sowie ausreichend Platz für die noch anreisenden Bergbeißer gesichert. Angesichts der drastisch angestiegenen Teilnehmerzahl war das auch dringend erforderlich.

Uwe, Marion und Susanne fiebern ihren Einsätzen entgegen

Uwe, Marion und Susanne fiebern ihren Einsätzen entgegen

Neben Marion Ziegler und mir aus dem Vorjahr verstärkten Brigitte Jenkner und Katja Rotthoff das 4er Frauen Team. Bei den Deutschen Meisterschaften am Alfsee galt es, wie auch im letzten Jahr, Runden von 12 km Länge mit 160 Höhenmetern zu bewältigen. Der Startschuss fiel pünktlich um 14:00 Uhr.

Eine hoch motivierte Susanne in der Startaufstellung

Eine hoch motivierte Susanne in der Startaufstellung

Die Strecke wurde zwar durch zwei kleine technische Passagen ergänzt, aber im Großen und Ganzen ist es die gleiche kraftraubende Hoppelstrecke geblieben.
Ohne Stürze oder technische Defekte konnte das Team in den 24 Stunden konstant die Leistung halten.
Marion Ziegler konnte ihre Rundenzeit zum Vorjahr im Schnitt um eine Minute verbessern. Ich konnte mich sogar um zwei Minuten verbessern. Zusammen mit Brigitte, 37 Minuten pro Runde im Schnitt und Katja mit 36 Minuten konnten wir bis auf eine Runde an das Siegerteam herankommen und die Drittplatzierten mit 4 Runden Abstand hinter uns lassen.

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Großen Respekt habe ich vor den Einzelfahrern. Auch die Bergbeißer hatten so einen Verrückten am Start: Frank Schalkowski. Er kämpfte sich von Platz 50 hoch auf Platz 31. 24 Stunden, ganz ohne Schlaf! 

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Weitere Platzierungen vom Team Bergbeißer in der Kategorie 4er Männer:

Platz 23 –  „Rundenjäger“ mit Sven Klingschat, Alessandro Ventimiglia, Ulrich Voll und Martin Enge
Platz 47 –  „Fantastic 4“ mit Michael Hofmann, Axel Specht, Christian von Stosch und Uwe Ziegler