TOP 15 bei den EuroEyes Cyclassics in Hamburg

Regenschauer, Windböen und Temperaturen um 15 Grad waren für die diesjährigen EuroEyes Cyclassics 2016 in Hamburg angekündigt. Zum Glück hat sich die Vorhersage nicht bestätigt. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel ging Lukas Renken am Sonntag, den 21. August 2016 bereits zum fünften Mal an den Start, um bei der 160 km langen Strecke für das Team Bergebeißer um den Sieg zu kämpfen. Um 6.00 Uhr morgens eine kräftige und nährreiche Mahlzeit zu sich zu nehmen, stellte dabei schon die erste Herausforderung dar.

Leicht angespannt fiebert Lukas dem Startschuss entgegen

Leicht angespannt fiebert Lukas dem Startschuss entgegen

Gegen 7.15 Uhr machte sich Lukas dann vom Hotel Richtung Hafen City zum Start auf. Der Startblock A war bereits schon früh morgens gut gefüllt. Um 8.10 Uhr wurde dann der Startschuss gegeben. Direkt mit hohem Tempo und einem unnötigen Sturz im Feld ging es von der HafenCity dann über die Köhlbrandbrücke weiter Richtung Süden über leicht welliges Gelände.

Nach etwa 30 km wartete die erste Bergwertung in Langenrehm auf ihn. Wobei ein Bergbeißer hier eigentlich nicht von einem Berg sprechen kann. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 35 km/h kämpfte sich das Feld rund 1,5 km lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 3 % nach Langenrehm hoch. Die anschließende flache Fahrt über Buchholz und zurück nach Hamburg war ebenfalls durch ein konstant hohes Tempo und vielen Antritten geprägt. Zurück in Hamburg führte die Strecke westlich aus Hamburg hinaus bis nach Pinneberg und über Wedel zur zweiten Bergwertung am Kösterberg. Auch hier konnte sich Lukas gut behaupten und blieb in der Spitzengruppe.

Nach Überwindung des Kösterbergs wurde das Rennen das erste Mal hektisch und wurde durch viele Attacken geprägt. Hier hatte es sich bereits abgezeichnet, dass sich das Rennen im Massensprint entscheiden würde. Während der Rückfahrt nach Hamburg über Blankenese und die Reeperbahn wurde das Tempo immer wieder erhöht und der Kampf um Positionen wurde stärker. In aussichtsreicher Position ging es dann in die letzte Kurve auf die Mönckebergstraße Richtung Ziel. Hier wurde ein Fahrer erneut abgeräumt, wodurch Lukas leider an Tempo und Position verlor. „Bei über 50 km/h nochmal zum Sprint anzusetzen schmerzt und lässt die Beine noch mehr brennen“ berichtet Lukas. Angefeuert durch die wahnsinnig euphorischen Zuschauer schoss die Spitzengruppe Richtung Ziel. Lukas konnte hier noch einige Plätze aufholen und kam nur 3 Sekunde nach dem schwedischen Profi und Gesamtsieger Niklas Gustavsson (UCI Team Tre Berg Bianchi) als 12. ins Ziel. In der Masterklasse I erreichte er einen stolzen 5. Platz. Mit hoffentlich guter Unterstützung weiterer Bergbeißer freuen wir uns schon auf das Jahr 2017 das größte Jedermannrennen Europas wieder in Angriff zu nehmen.

Ein glücklicher Finisher

Ein glücklicher Finisher