Überwältigende Eindrücke vom 10. P-Weg-Marathon

 

Die drei Bergbeißer Simone, Alexander und Gerti erlebten den 10. P-Weg-Marathon in diesem Jahr aus den verschiedensten Blickwinkeln. Während Simone zusammen mit ihrem Gatten in der kurzen Kombiwertung ihre P-Weg-Premiere feierten, legte sich Alexander auf der Mountainbike-Kurzdistanz mächtig ins Zeug. Gerti verfolgte den P-Weg in diesem Jahr als Zuschauer. In ein paar kurzen Zeilen schildern die drei Bergbeißer ihre ersten Eindrücke:

Simone

Die ersten 500 km hatten Frank und ich schon einmal mit dem Auto aus Bayern geschafft, jetzt war es noch an uns und unseren Beinen die 21 km zu laufen und die 44 km zu radeln!

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Frank und Simone fiebern dem Startschuss entgegen

Für mich war es der erste Halbmarathon, die Nervosität stand mir ins Gesicht geschrieben! Ab dem Startschuss war alles vergessen und ich “genoss” einfach nur die abwechslungsreiche Strecke, die applaudierende Bevölkerung an der Strecke und die motivierenden Kollegen, die den Zielspurt für uns beide, aber vor allem für Frank, möglich machten. In einer für mich traumhaften Zeit durchlief ich dann freudestrahlend das Zieltor!

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Zuschauer und Sportler zeigen sich am Tanneneck gut gelaunt

Das Mountainbike-Rennen am nächsten Tag sollte für mich nur eine “gemütliche” und “vorsichtige” Radtour werden. Doch am zweiten Anstieg wurde ich vom Ehrgeiz gepackt. Ich wollte nicht mehr am Berg im Stau stecken müssen oder gar wieder “gezwungen” werden abzusteigen. Die Fahrt entwickelte sich zu einem rasanten Rennen, das ohne Pannen und Blessuren, aber mit sehr viel Spaß für uns endete!

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P-Weg Premiere und gleich der 4. Platz in der Kombiwertung: Herzlichen Glückwunsch Simone!

Gekrönt wurden die beiden Tage für mich durch den völlig unerwarteten 4. Platz in der Kombi-Wertung! Auch wenn der 3. Platz zum Greifen nahe gewesen wäre, war es bis jetzt der beste Duathlon, den ich jemals erlebt habe. Gut, es war auch mein Erster, aber sicher nicht mein Letzter!

P-Weg wir kommen wieder!

Danke für das geniale Event und die überaus freundliche Unterstützung durch das Team Bergbeißer!

 Alexander

Ich fand, der P-Weg 2014 war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung und eingebettet in das Team Bergbeißer macht das Ganze noch einmal mehr Spaß. Beginnend mit dem morgendlichen Treff… Stimmung aufsaugen beim Start der Langstreckler… und dann selbst an den Start.

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Alexander auf der MTB-Kurzdistanz

Am ersten Berg, neben vielen anderen, gab es die erste Portion Motivation von Teammitgliedern… einfach toll. Der Streckenuntergrund war mitunter nicht ganz einfach und für’nen guten Kumpel bedeutete das leider 2 Nächte im Plettenberger Krankenhaus. Aber glücklicherweise “nur” eine schwere Gehirnerschütterung… ist halt kein Schach. Sonst auf der Strecke wieder eine Hammer Stimmung… auch wieder mit Bergbeißern. Trotz nicht so optimaler Vorbereitung hat mich das wieder zusätzlich motiviert und immerhin kam meine persönlich zweitbeste Zeit aller P-Weg – Starts dabei raus… war ja schon der Achte. Und der Abschluss, das Rennen im Plettenberger ausklingen zu lassen, ist auch super. Ich freue mich schon auf 2015 und vielleicht trifft man sich nächstes Jahr ja auch mal bei anderen Rennen. In dem Sinne wünsche ich allen Bergbeißern einen guten Saisonausklang.

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Mit Blitzlicht auf dem Weg zum Ziel

Gerti

P-Weg einmal anders…

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Während die Sportler letzte Vorbereitungen treffen, verfolgt Gerti das bunte Treiben im Startbereich

Nachdem ich in den letzten Jahren mitten drin statt nur dabei war, habe ich mir das ganze dieses eine Mal nur von außen angeschaut. Der Blick heute Morgen aus dem Fenster sagte mir auch so schon: “Bleib liegen…” Beim morgendlichen Treffen sah man alte und neue Gesichter, man lachte, philosophierte und fröstelte zusammen. Um neun Uhr wurden die Langstreckler lautstark auf die Strecke verabschiedet. Noch schnell ein Teamfoto und es wurde sich selbst fertig gemacht, dann ging es auch zum Start. In den Startblöcken der Kurzdistanz wurde es zunehmend voller. 1000 Starter machten sich bereit, den 10. P-Weg unter Ihre Stollen zu nehmen. Los ging´s durch die plettenbergischen Höhen und Tiefen. Auf meiner Bank am Start hatte ich einen super Ausblick, obwohl dort auch leichter Platzneid herrschte. ;-) Fünf Minuten dauerte es dann bis alle Fahrer die Startlinie überquert hatten und ich hatte immer noch alle Zeit der Welt. Was nun?… Auf zum Aquamagis!

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Garantiert nicht langweilig: Das Rampen-Konstrukt am Freizeitbad

Einen guten Platz am Gerüst gesucht, da kamen auch schon die Ersten daher. Sie sahen alle nicht mehr ganz so sauber aus, aber Schlamm soll ja gut für die Haut sein. In den meisten Gesichtern war auch die pure Freude zu erkennen! Nachdem auch hier die meisten durch waren, machte ich mich wieder auf zum Zielbereich und ins Plettenberger.

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Erschöpft, aber glücklich: Die Bergbeißer genießen die Zielverpflegung

Hier kam dann auch die Sonne zum Vorschein, um die ersten Finisher zu begrüßen. Für mich war es der bequemste P- Weg von allen. Es hat auch von außen ziemlich Spaß gemacht Euch zuzuschauen, mitzufiebern und anzufeuern! Ich hoffe es hat Euch genauso Spaß gemacht und Ihr seid alle heile durch gekommen!!! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein gutes Jahr! Bis spätestens zum nächsten P-Weg!!!

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Im “Plettenberger” lassen die Bergbeißer ein ereignisreiches Wochenende gemütlich ausklingen

Fotos: Privat (7), Sportograf (2)